Der erste Schritt zum Erfolg

Eine gelungene Bewerbung ist das A und O einer jeden Stellensuche. Denn sie entscheidet darüber, ob man zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird und am Ende den begehrten Ausbildungsplatz bekommt. Unabhängig davon, ob die Bewerbungsunterlagen per Post oder per E-Mail versendet werden, ist auf die richtige Reihenfolge und die Vollständigkeit der einzelnen Dateien zu achten.

Das gehört zu den Bewerbungsunterlagen
Deckblatt: Es sollte eine Überschrift, den Ausbildungsberuf, den Namen des Bewerbers, seine Adresse und ein Foto enthalten. Schnappschüsse sind tabu. Es sollte ein professionelles Foto von einem Fotografen verwendet werden. Anschreiben: Es sollte möglichst an einen konkreten Ansprechpartner gerichtet sein. Denn Bewerbungen mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ werden häufig gleich aussortiert. Im Text sollte deutlich gemacht werden, warum diese Ausbildung und dieses Unternehmen gewählt wurden. Der Bewerber sollte beschreiben, warum er die richtige Person für den Job ist.
Lebenslauf: In tabellarischer Form werden die wichtigsten Lebensstationen aufgelistet. Das sind zum Beispiel Informationen über die Schulausbildung, Abschlüsse, Zertifikate und Auslandsaufenthalte. Sehr wichtig ist dabei die Übersichtlichkeit. Im Lebenslauf darf und sollte der Bewerber auch auf seine Teamfähigkeit und soziale Kompetenz verweisen. )

Dritte Seite: Die dritte Seite ist keine Pflichtunterlage, kann aber eine sehr sinnvolle Bonusseite sein. Denn die meisten Personaler erwarten keine zusätzliche Seite und lesen sie deshalb besonders aufmerksam. Durch geschickte Argumentation können sich Bewerber an dieser Stelle von anderen abheben. Die dritte Seite wird hinter dem Lebenslauf eingeordnet und weckt mit einer Überschrift wie „Was Sie sonst noch über mich wissen sollten…“ die Neugierde des Lesers. Was dann folgt ist ein interessanter, kreativer Text über die eigene Person: Was motiviert mich? Was habe ich zu bieten? Was ist mir wichtig?
Anhang: In den Anhang gehört alles, was die Befähigung für diese Ausbildung noch unterstreichen könnte. Das können neben dem letzten Zeugnis auch Praktikumsnachweise oder Arbeitszeugnisse sein.

Darauf sollten Bewerber besonders achten:

– die Bewerbungsunterlagen müssen vollständig, aussagekräftig und auf dem aktuellsten Stand sein.
– die Bewerbungsunterlagen sollten nicht beidseitig bedruckt werden. Viele Unternehmen kopieren Zeugnisse und Arbeitsproben für ihre Unterlagen. Informationen auf der Rückseite können dann schnell verloren gehen.
– die Zeugnisse und Arbeitsproben werden in Kopie beigelegt – allerdings sollten die Kopien beste Qualität haben, damit die Lesbarkeit nicht beeinträchtigt wird.
– kommen Bewerbungsunterlagen von einem nicht interessierten Unternehmen zurück, sollten sie in keinem Fall noch einmal verwendet werden. Ein Personalchef sieht das sofort.
– hat man nach drei Wochen nach Absenden der Bewerbung noch nichts von dem Unternehmen gehört, kann man telefonisch nachfragen. Es sei denn, in
der Stellenausschreibung wurde darum gebeten, von Rückfragen abzusehen – dann sollte man diesen Wunsch respektieren. (nh)

Foto: Björn Wylezich – Fotolia.com

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